unaufhaltsam

Das eigene Wort,
wer holt es zurück,
das lebendige
eben noch
ungesprochene
Wort?

Wo das Wort vorbeifliegt
verdorren die Gräser,
werden die Blätter gelb,
fällt Schnee.

Ein Vogel käme dir wieder.
Nicht dein Wort,
das eben noch ungesagte,
in deinen Mund.
Du schickst andere Worte
hinterdrein,



Worte mit bunten, weichen Federn.
Das Wort ist schneller,
das schwarze Wort.
Es kommt immer an,
es hört nicht auf,
anzukommen.

Besser ein Messer als ein Wort.
Ein Messer kann stumpf sein.
Ein Messer trifft oft
am Herzen vorbei.
Nicht das Wort.

Am Ende ist das Wort,
immer
am Ende
das Wort.

 

wir sagen sachen, unaufhaltsam treffen sie auf ein ohr, dass sie hört, die worte, die wir sprechen. wir sagen dinge, ohne uns klar zu sein, dass sie die welt eines anderen bewegen und vielleicht sogar bedeuten. sie können uns zum glücklichsten menschen der welt machen, aber genauso alles zerstören.

es liegt an uns, was wir daraus machen. nur wir können unsere worte leiten, lenken und verständlich machen, durch gesten , stimme und blicke. wir alleine entscheiden darüber, wie unsere worte und gedanken bei unserem gegenüber ankommen.

es liegt an uns, nur an uns, uns und unsere worte verständlich zu machen!

"wie kommt es an, was ich sage?" - daran sollten wir immer denken, immer und immer wieder!

dann könnten wir es so viel leichter haben....

12.10.09 17:12

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